Presse
10.09.2020

Copyrigt: Aparthotels Adagio

Baugenehmigung für das neue Adagio Aparthotel am Heidelberger Hauptbahnhof erteilt - GBI startet Bauarbeiten

Bis Herbst 2022 entstehen 162 Studios und Apartments / Hotelkonzern Accor setzt Ausbau der Marke Adagio fort / Ausstattung mit offener Küche und Hotel-Shops ermöglicht Selbstversorgung und Social Distancing / Bau mehrerer Veranstaltungs-Immobilien nahe des neuen Hotels lässt steigende Gäste-Nachfrage erwarten / Vorteil durch Nachbarschaft zu neuem IntercityHotel


Heidelberg/München/Berlin, 10.09.2020 – Nach der Erteilung der Baugenehmigung entsteht in Heidelberg nahe des Hauptbahnhofs das Adagio Aparthotel Heidelberg. In 162 Studios und Apartments können Reisende ab Herbst 2022 in der Kurfürsten-Anlage übernachten. Projektentwickler ist die GBI Unternehmensgruppe, die direkt mit den Bauarbeiten startet. „Dieses Projekt gehört zu unserer Expansionsstrategie, mit der wir bis 2023 die Zahl der Adagio Aparthotels weltweit von 116 auf 220 steigern werden“, sagt Karim Malak, CEO Aparthotels Adagio, einem Joint Venture von AccorHotels und Pierre & Vacances Center Parcs. „Das Haus in Heidelberg steht sowohl für Geschäfts- als auch Freizeitreisende am idealen Standort – inmitten der starken Wirtschaftsregion Rhein-Neckar und fußläufig zur weltweit bekannten historischen Altstadt Heidelbergs. Für touristische Reisende ist es der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zu den vielen Sehenswürdigkeiten der Region.“

Komplette Küche und Adagio-Shops – Selbstversorgung und Social Distancing

Zum Adagio-Beherbergungskonzept gehören offene Küchenzeilen in allen Studios und Apartments. Dabei sind die Küchen komplett ausgestattet, sogar mit Spülmaschine. Adagio-Shops in den Häusern bieten gute interne Einkaufsmöglichkeiten. „Social Distancing und Selbstversorgung funktionieren somit optimal. Angesichts der Erfahrungen in der Corona-Pandemie werden solche Übernachtungsangebote immer gefragter“, betont Malak. „Außerdem lässt es sich in unseren Apartments sehr gut arbeiten. Wie im Homeoffice“, betont er. Generell ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei Adagio deutlich länger als in der traditionellen Hotellerie, was gleichzeitig auch eine höhere Belegungsrate fürs gesamte Jahr ermöglicht. „Ein Aufenthalt bei Adagio ist sehr wirtschaftlich, da sich die Aufenthaltskosten optimieren lassen. Gut in einer Zeit, in der Firmen bei Geschäftsreisen verstärkt auf das Budget achten müssen,“ führt Karim Malak weiter aus.

Kalkulation durch externe Gutachter bestätigt

Für die GBI als größter Hotelprojektentwickler Deutschlands ist Heidelberg die erste Kooperation mit Adagio. „Gerade weil wir bereits zahlreiche Aparthotels gebaut haben, ist für uns die neue Zusammenarbeit mit einer solchen kreativen und internationalen Marke ein besonderes Highlight“, sagt Reiner Nittka, CEO der GBI Holding AG.  Wegen der Veränderungen durch die Pandemie ließ Projektentwickler GBI die Standort-Entscheidung und die wirtschaftliche Kalkulation erneut durch eine externe Prüfungsgesellschaft kontrollieren. „Die Zahlen und Annahmen wurden trotz der Corona-Folgen bestätigt,“ so Nittka: „Da macht sich bezahlt, dass wir konservativ und bei Übernachtungspreisen mit einem Abschlag gerechnet haben.“

Heidelberg – Stadt mit Potenzial

Ein Jahrzehnt lang ging es bei den Übernachtungszahlen in Heidelberg nur aufwärts. Seit 2010 stiegen diese im Jahresschnitt um 5,5 Prozent, von 1,02 auf 1,65 Millionen in 2019. „Durch den Corona-Lockdown wird es 2020 zwar einen spürbaren Rückgang geben“, so Jan Winterhoff, Director of Hotel Development der GBI: „Mittel- und langfristig hat der Standort jedoch weiter eine sehr gute Perspektive.“ In direkter Umgebung des neuen Adagio Aparthotels werden vier Immobilienprojekte für zusätzliche Übernachtungs-Nachfrage sorgen. Der SNP Dome Heidelberg, das neue Konferenzzentrum am Europaplatz, die renovierte Stadthalle Heidelberg und der Heidelberg Innovation Park (hip), dessen Ausbau bis 2024 geplant ist. Der Campus auf dem nur drei Kilometer entfernten Gelände der ehemaligen Patton Barracks wird zum Standort für Unternehmen der Hochtechnologie und Start-Ups. „Diese Projekte werden Heidelberg nachhaltig prägen und Menschen zu Veranstaltungen und Treffen ins Zentrum locken“, so Winterhoff: „Bei Immobilien-Planungen sind langfristige Kalkulationen gefragt.“

Flexible Umnutzung der Flächen mit neuer "The Circle"-Strategie

Flexibel und innovativ ist das Adagio The Circle Konzept. Mehrfach am Tag ändert sich dabei der Zweck der Gemeinschaftsbereiche. Ein Areal ist morgens Frühstücksraum, nachmittags Co-Working-Space und abends geselliger Treffpunkt. Teilweise gibt es auch Gemeinschaftsküchen. „Mit diesem neuen Konzept bieten wir ein Komplettpaket. Der Gast bekommt sowohl ein Apartment mit Privatsphäre als auch flexibel nutzbare Gemeinschaftsbereiche“, erläutert Adagio-CEO Malak.

 

Perfekte Synergien – neuer Treffpunkt im Herzen der Stadt

In Heidelberg baut Projektentwickler GBI das Adagio direkt neben einem IntercityHotel mit 197 Zimmern. „Die Zielgruppen beider Häuser ergänzen sich, weil Gästestruktur und Konzepte deutlich unterschiedlich sind. Das Adagio zielt eher auf Reisende mit etwas längeren Aufenthalten, die sich zudem auch tagsüber häufiger im Aparthotel aufhalten“, erläutert Clemens Jung, Vorstand Development der GBI Holding AG: „Beide Häuser werden bei einer solchen Konstellation von der direkten Nachbarschaft profitieren. Das haben wir seit 2014 mehrfach mit unterschiedlichen Mixed-Use-Projektentwicklungen bewiesen.“ Den beiden Häusern in Heidelberg hilft zudem die prominente Lage am künftigen Stadtbalkon. Jung: „Die beiden Häuser bilden zusammen mit dem Hauptbahnhof ein Ensemble. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und der Stadt entsteht ein neuer toller Standort im Herzen der Stadt.“ Karim Malak, CEO Adagio fügt abschließend hinzu. „Unser Konzept ist ein klares Business-Modell, das Investoren ein gutes Return of Investment ermöglicht. Ein höherer GOP (Gross Operating Profit) bei gut kalkulierten Konstruktionskosten.“