Presse
22.11.2018

Die Volkswagen Belegschaftsstiftung investiert in 42 von NORD PROJECT und RESTAURA Wohnen entwickelte geförderte Wohnungen in Langenhagen

Weltweit unterstützt die Belegschaftsstiftung unter anderem sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche / Das Immobilienprojekt im niedersächsischen Langenhagen soll die Wohnungsnot in der Region Hannover lindern / Durch die finanzielle Förderung von Land, Region und Stadt sind langfristig günstige Mieten möglich / Die Bauarbeiten laufen bereits / Fertigstellung Ende 2019


Die Volkswagen Belegschaftsstiftung investiert in ein öffentlich gefördertes Wohnungsbauprojekt in Langenhagen, zehn Kilometer von der Innenstadt Hannovers entfernt. Dabei beteiligt sich die Stiftung an der Besitzgesellschaft für 42 Wohnungen, die von dem Hamburger Projektentwickler NORD PROJECT, einem Beteiligungsunternehmen der GBI AG, und der RESTAURA Wohnen errichtet werden. Dank der Förderung durch Land, Region und Stadt zahlen die künftigen Bewohner für die Unterkünfte nach der für Ende kommenden Jahres geplanten Fertigstellung nur 5,60 Euro Miete pro Quadratmeter. Auch in den 30 Jahren darauf sind die Steigerungen der Miete gesetzlich begrenzt und dürfen die ortsübliche Vergleichsmiete nicht übersteigen. Die Bauarbeiten an der Ecke Maria-Montessori-Straße 3/Kaltenweider Platz in Langenhagen sind bereits im Gange, Ende 2019 sollen die ersten Bewohner einziehen.

Die Volkswagen Belegschaftsstiftung initiiert weltweit in der Nähe von Standorten des Autokonzerns unter anderem Projekte zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher. „Weil wir aber nicht nur bei dieser Förderung einen hohen sozialen Anspruch haben, sondern auch bei der Anlage der Stiftungsgelder, passen die geförderten Wohnungen in Langenhagen ideal in unser Portfolio“, sagt Torsten Bechstädt, Finanzvorstand der Volkswagen Belegschaftsstiftung: „Wir wollen so investieren, dass wir neben einer langfristig attraktiven Rendite auch nachhaltige Wirkungen erzielen. Dazu gehört gerade in der heutigen Zeit die Schaffung von günstigem Wohnraum für Menschen, die am regulären Markt nicht so leicht eine Unterkunft finden.“

Auf dem rund 2.000 Quadratmeter großen Grundstück in Langenhagen entstehen als Teil eines größeren Gebäudeensembles für Familien, Paare und Singles insgesamt 42 geförderte Wohnungen unterschiedlicher Größe. Diese sind sowohl geeignet für ältere als auch für jüngere Bewohner. „Somit haben wir durch das Bauvorhaben nicht nur den Grundstein für dringend benötigten Wohnraum in der Region Hannover gelegt, sondern schaffen durch eine passende Mischung der Bewohner auch ein lebendiges Quartier“, sagt Gerrit M. Ernst, Geschäftsführer des Projektentwicklers NORD PROJECT. Dieser realisiert derzeit mehrere geförderte Wohnungsbauprojekte in Hamburg, Niedersachsen und NRW und gehört selbst zur Unternehmensgruppe der gemeinnützigen Moses Mendelssohn Stiftung. Ernst: „Dadurch betreuen wir ohnehin auch Bauprojekte mit gemeinnützigem Charakter und kennen die Ansprüche etwa der Volkswagen Belegschaftsstiftung an entsprechende Projekte.“

Fast die Hälfte aller Haushalte hat Anspruch auf gefördertes Wohnen

Bauvorhaben wie das in Langenhagen sind als nachhaltige Investition für Stiftungen und andere auf besondere Nachhaltigkeit ausgerichtete Anleger besonders geeignet. „Weil die staatliche Förderung in unseren Finanzierungspaketen über insgesamt 20 oder 30 Jahre feststeht, sind Zinskosten und Mieterträge kalkulierbar“, erläutert Oliver Pülm, Geschäftsführer der RESTAURA Wohnen. Der Bedarf an solch bezahlbarem Wohnraum, insbesondere auch für Berufstätige und Senioren, ist riesengroß. Pülm: „Aktuell hat fast die Hälfte aller Haushalte in Ballungsgebieten Anspruch auf geförderte Unterkünfte. Diese sind angesichts der steigenden Mietpreise ein wichtiger Baustein für komfortables, modernes Wohnen.“

Die bezahlbaren Mieten in Langenhagen werden ermöglicht durch zinsgünstige Kredite des Landes Niedersachsen sowie über direkte Zuschüsse der Region Hannover und der Stadt Langenhagen. Damit soll zu Investitionen in sozialen Wohnraum motiviert werden. „Das Land Niedersachsen hat deshalb die Förderkonditionen im vergangenen Jahr noch einmal deutlich verbessert“, erläutert Hendrik Harms, Mitglied des Vorstandes der NBank, über welche das Darlehen vergeben wird. Auf die lange Frist von 30 Jahren lassen sich in gut begründeten Fällen bis zu 85 Prozent der Gesamtkosten zu den Vorteils-Konditionen der NBank finanzieren.