Presse
30.03.2019

Eine Bude für den Nachwuchs

Interessanter Beitrag in der Süddeutschen Zeitung am 20. März 2019: Kleine Mietwohnungen sind gefragt und in Städten kaum zu kriegen. Eltern studierender Kinder denken daher schon mal über den Kauf eines Apartments nach.


In München müssen Studierende im Schnitt 600 Euro für einen Platz in einer Wohngemeinschaft bezahlen. Damit ist die bayerische Landeshauptstadtzwar mit Abstand dasteuerste Pflaster für den akademischen Nachwuchs hierzulande. In anderen großenStädten sind die Preise aber immernoch happig. In Frankfurt kostet ein WG Zimmer im Schnitt 480 Euro, in Stuttgart und Hamburg 450 Euro, in Konstanz und Köln 420 Euro. Diese Zahlen sind das Ergebniseiner Analyse des Berliner Moses-Mendelssohn-Instituts (MMI) zu den Lebenshaltungskostenin deutschen Hochschulstädten. Die Preise für WG-Zimmer gelten dabei als guter Indikator für die Entwicklung der Wohnsituation insgesamt unter den derzeit 2,8 Millionen Studenten. 30 Prozent von ihnen leben nach der jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks in WGs, 38 Prozent allein oder mit einem Partner in einer Wohnung, etwa 20 Prozent wohnen während des Studiums bei ihren Eltern.

Eltern müssen also immer tiefer in dieTasche greifen, wenn sie ihre Kinder gut untergebracht wissen wollen. Manche fragen sich daher, ob es nicht sinnvoll wäre, selber eine kleine Wohnung zu kaufen.

In Berlin hat der auf kleine Wohnungen spezialisierte Projektentwickler GBI zuletzt alle knapp 300 Studentenwohnungen eines neuen Hauses an private Investoren verkauft. Für Jonas Grimm, zuständig für Projekt-und Vertriebssteuerung bei der GBI,ist das schon bei vergleichsweise geringen Summen möglich: „Die Apartments haben inklusive Möblierung im Schnitt rund 90000 Euro gekostet. Wenn man dann noch einen Teil über eine Bank finanziert, sind 25000 bis 50000 Euro investiertes Eigenkapital für viele eine interessante Größe.“ Allerdings können die Wohnungseigentümer nicht selbst einziehen oder vermieten. Dieses Recht treten sie an eine Betreibergesellschaft ab, mit der sie einen Pacht- und Garantievertrag über 20 Jahre abschließen. Dafür bekommen sie eine Nettopacht von 280 Euro im Monat. Alle drei Jahre wird die Pacht um drei Prozentangehoben. Für Eltern gibt es einen zusätzlichen Anreiz. Sie erhalten für ihre Kinder ein Vormietrecht. Da die GBI in vielen Großstädten Häuser gebaut hat, steigt die Chance,dort eine Wohnung mieten zu können. 

Alles weitere zu dem Thema und die Vorteile vom Kauf eines Studentenapartments können Sie hier lesen.