Presse
29.01.2021

Wohnanlage in Schwandorf (Copyright: GBI Holding AG/ Carsten Bunnemann)

GBI verkauft 65 geförderte Wohnungen im ostbayerischen Schwandorf an private Investmentgesellschaft – TRESONO führt Transaktion aus, Bethmann Bank als Vermittler

Gut kalkulierbare Investments / Förderung des Landes Bayern über 25 Jahre / Bisher kaum geförderter Wohnraum in der Stadt / Attraktive Zentrumslage


Schwandorf/Berlin/Erlangen, 29. Januar 2021 – Der Projektentwickler GBI verkauft 65 öffentlich geförderte Wohnungen im ostbayerischen Schwandorf an eine private Investmentgesellschaft. Das Geschäft wurde auf Vermittlung der Bethmann Bank und durch die TRESONO Family Office AG getätigt, welche als Eigentümervertreter auftrat. „Wir entwickeln seit mehreren Jahren geförderte Wohnungen und registrieren ein wachsendes Interesse von Investoren“, sagt Simon Behr, Director of Fund Management & Transaction der GBI Unternehmensgruppe: „Denn preisgebundene Wohnungen sind trotz geringerer Mieteinnahmen als Anlage extrem interessant, weil diese besonders verlässlich kalkuliert werden kann.“ Dafür sorgt die volle Belegung der geförderten Einheiten, die minimale Fluktuation bei den Mietern und die langfristige öffentliche Förderung – im Falle Schwandorf durch das Land Bayern über 25 Jahre. „Aufgrund dieser guten Rahmenbedingungen werden wir Projekte mit gefördertem Wohnungsbau deutlich ausbauen – entweder wie in Schwandorf als alleinstehende Immobilie oder im Rahmen von Quartiersentwicklungen“, ergänzt Behr.

„Die Wohnanlage passte perfekt in das Anlageprofil des Investors“, berichtet Jürgen Brübach, Stellvertretender Direktor der Bethmann Bank AG im Bereich Closed End Funds & Real Estate: „Neben der langfristig kalkulierbaren und attraktiven Rendite gab zudem die nachhaltige gesellschaftliche Wirkung den Ausschlag. Denn auf diese Weise unterstützt man die Schaffung von günstigem Wohnraum für Menschen, die am regulären Markt nicht so leicht eine Unterkunft finden.“

In der drei- bis fünf-geschossigen Immobilie in der Ettmannsdorfer Straße 57 liegen die Kalt-Mieten dank der Förderung durch das Land Bayern zwischen 4,90 Euro und 6,90 Euro pro Quadratmeter, abhängig von Haushaltseinkommen und Familienstand. Alle Angebote liegen damit deutlich unter den durchschnittlich rund 8,30 Euro Miete pro Quadratmeter, die laut einer Untersuchung des Moses Mendelssohn Instituts in freifinanzierten Objekten der Stadt durchschnittlich verlangt werden. „Gerade in Schwandorf ist dieses zusätzliche Angebot extrem günstig“, betont Simon Hübner, für den Bereich Wohnungsbau zuständiger Vorstand der GBI Holding AG: „Denn hier gab bisher kaum geförderte Angebote.“ Gleichzeitig stiegen die Mieten am freien Markt seit 2007 laut MMI um rund 40 Prozent.

An den sicheren Rahmenbedingungen für die Bewohner ändert sich durch den Verkauf an die private Investmentgesellschaft nichts. „Die Mietpreisbindung und alle anderen Auflagen in Zusammenhang mit der öffentlichen Förderung muss auch der neue Eigentümer beachten“, so Simon Hübner. Auch Nutzungsänderungen, Aufteilungen der Wohnungen oder Kündigungen wegen anderem Bedarf sind unmöglich. „Für die Städte sowie die staatlichen Förder-Institutionen ändert sich aufgrund des Kaufs der Wohn- Immobilien ebenfalls nichts“, so Hübner: „Deshalb ist dies ein begrüßenswertes Erfolgsbeispiel, wie privates Kapital für den Bau dringend benötigter geförderter Wohnungen genutzt wird.“

Auch die TRESONO Family Office AG beobachtet bei ihrer Beratung von Investoren und der Durchführung von Transaktionen, dass das geförderte Wohnen immer mehr in den Fokus gerät. „Wenn man wie hier in Schwandorf soziale Verantwortung, städtebauliche Verbesserungen und ökologische Aspekte so gut verbinden kann, ist das aufgrund des Mega-Trends zur Nachhaltigkeit ein sinnvolles Investment“, sagt Sven Tomitza, der bei TRESONO den Immobilienbereich verantwortet.

In Schwandorf läuft aktuell die Vermietung der 42 bis 105 Quadratmeter großen Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern. „Bei dieser großen Bandbreite wird es eine gute Mischung zwischen Jung und Alt, Singles, Paaren sowie Familien mit Kindern geben. Zudem hat etwa die Hälfte der Haushalte in Bayern Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein“, so die für das Bauvorhaben zuständige GBIProjektmanagerin Verena Huber.

Sowohl für Bewohner als auch Anleger attraktiv ist die Lage nur etwa einen Kilometer entfernt vom Marktplatz im Stadtzentrum. So kann man Einkaufsmöglichkeiten mit Supermarkt, Discounter und Drogeriemarkt sowie den Bahnhof Schwandorf innerhalb weniger Minuten erreichen. Dank der guten ÖPNV-Anbindung etwa nach Regensburg und Nürnberg ist Schwandorf auch für Pendler ein attraktiver Standort. Nach München gibt es ebenfalls eine direkte Verbindung über die Regionalbahn ALX. Zur hohen Lebensqualität an der Ecke der Ettmannsdorfer Straße/Narisker Straße trägt auch bei, dass die Sportanlagen örtlicher Fußball-, Tennis- und Sportangel-Vereine jeweils nur