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26.09.2019

Im bayerischen Heroldsbach startete Projektentwickler GBI mit einem Spatenstich den Bau eines Wohn- und Dienstleistungszentrums

Fertigstellung bis Frühjahr 2021 / Mieter der 25 geförderten Wohnungen zahlen dank der Förderung durch das Land Bayern 5,00 bis 7,00 Euro pro Quadratmeter / Bürgermeister Edgar Büttner erwartet positiven Effekt für die gesamte Gemeinde / Zusätzliche Gewerbeeinheiten bieten unter anderem Tagespflege und medizinische Versorgung / 44 neue Stellplätze


Heroldsbach/Erlangen, 26. September 2019 – Mit dem Spatenstich hat der Immobilien-Projektentwickler GBI Wohnungsbau heute in Heroldsbach in der Metropolregion Nürnberg offiziell mit den Bauarbeiten an einer Wohnanlage und zusätzlichen Gewerbeeinheiten begonnen. Von den 28 barrierefreien Wohnungen in der Unteren Hauptstraße 2 werden 25 durch das Land Bayern bezuschusst und ermöglichen somit günstige Mieten. Bei der Einkommensorientierten Förderung zahlen die Heroldsbacher Bürger in den drei Förderstufen 5,00, 6,00 oder 7,00 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. „Auch in kleineren Gemeinden wie Heroldsbach mit etwas mehr als 5.000 Einwohnern wird es angesichts der Entwicklung am Immobilienmarkt notwendig, preisgünstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen“, erläutert Markus Beugel, Aufsichtsratsmitglied der GBI Holding: „Dass die praktikable bayerische Förderung solche Vorhaben auch hier ermöglich, ist sehr hervorzuheben.“ Wenn im kommenden Monat die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sind, startet die GBI direkt mit dem Rohbau des bis zu III-geschossigen Gebäudes. „Im Frühjahr 2021 können die Bewohner dann einziehen“, kündigte Julia Heilmann, Projektleiterin der GBI Wohnungsbau, im Rahmen des Spatenstichs an.

Steigende Attraktivität für junge Familien

Die 25 geförderten Wohnungen umfassen ein bis drei Zimmer, bei einer Größe von 39 bis 74 Quadratmetern. Die drei frei finanzierten Wohnungen bieten mit 2 bis 3 Zimmern bis zu 190 Quadratmeter Wohnfläche. Insgesamt entstehen 1.645 Quadratmeter neuer Wohnraum. Julia Heilmann freut sich: „Hier entsteht ein lebendiges kleines Quartier. Dafür werden auch die vier Gewerbeeinheiten sorgen, die auf rund 900 Quadratmetern in das Erdgeschoss einziehen.“ Die Diakonie Bamberg-Forchheim bietet dort eine Tagespflege für bis zu 25 Personen an. Die Allgemeinarztpraxis Dr. Fiermann, die Liebig-Apotheke sowie der Friseur-Salon Günther Fuchs haben sich bereits für einen Umzug in die neuen Räumlichkeiten entschlossen. „Dass schon vor Baubeginn alle Flächen vermietet sind, spricht für die gute Lage im Ort“, so Heilmann. Die 44 zusätzlich entstehenden Stellplätze bieten ausreichend Parkraum. Zudem ist auf dem Grundstück eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge geplant, welche öffentlich genutzt werden kann.

Heroldsbachs Bürgermeister Edgar Büttner, der zusammen mit Markus Beugel, Julia Heilmann und Bauleiter Martin Schinner vom Architekturbüro 2-bs aus Nürnberg sowie Vertretern der am Bau beteiligten Firmen den Spatenstich vornahm, erwartet durch das neuen Wohnangebot einen deutlichen positiven Effekt: „Unsere Gemeinde will weiter wachsen und die erfreuliche Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen. Da kann ein solches Projekt eine Initialzündung sein.“ Sowohl für Senioren als auch für junge Familien wird das neue Areal attraktiv, unter anderem durch einen Spielplatz sowie einen Bewohnergarten. Dort und auf anderen Freiflächen wird ein Großteil des alten Baumbestands erhalten und in die Gestaltung integriert.

Muttergesellschaft des Immobilienentwickler GBI Wohnungsbau ist die gemeinnützige Moses Mendelssohn Stiftung, welche die europäisch-jüdische Verständigung durch Veranstaltungen und Projekte fördert. „Ein Grundgedanke der Stiftung ist, durch Investments für den Satzungszweck auch etwas Sinnvolles und Nachhaltiges für die Allgemeinheit zu tun“, erläutert Markus Beugel: „Die Schaffung günstigen Wohnraums für Menschen, die ansonsten Probleme bei der Suche nach der passenden Wohnung haben, ist dabei ein effektiver Ansatz.“