Presse
28.10.2021

In Baiersdorf startet Projektentwickler GBI mit dem Richtfest die letzte Bauphase für 50 geförderte Mietwohnungen

Fertigstellung bis Herbst 2022 / Dank Förderung des Landes Bayern liegt die Kaltmiete bei günstigen 4,80 Euro bis 6,80 Euro pro Quadratmeter / Die zweite Bürgermeisterin von Baiersdorf, Eva Ehrhardt-Odörfer sieht zentralen Beitrag für eine lebenswerte Stadt / 84 neue Stellplätze und hohe Energieeffizienz mit KfW-55-Standard / VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG wählt Wohnungen in Baiersdorf als nachhaltige Anlage mit gesellschaftlichem Nutzen


Baiersdorf/Erlangen, 25. Oktober 2021 – Im mittelfränkischen Baiersdorf hat der Immobilien-Projektentwickler GBI mit der Feier des Richtfests für fünf Häuser offiziell die letzte Bauphase begonnen. Die insgesamt 50 geförderten Wohnungen im Bebauungsplangebiet „In der Hut 6 - 10a“ bieten zwei bis vier Zimmer bei einer Größe von 55 bis 91 Quadratmetern. Die Immobilien sowie 84 Stellplätze (davon 36 in einer Tiefgarage) werden bis Herbst 2022 fertiggestellt.

Dank der Zuschüsse durch das Land Bayern zahlen zukünftige Bewohner günstige Mietpreise. Bei der dreistufigen Einkommensorientierten Förderung des Landes Bayern liegen die Kaltmieten ohne Nebenkosten in den Neubauten zwischen 4,80 und 6,80 Euro pro Quadratmeter. In allen drei Stufen ist das deutlich weniger als die Preise am freien Markt. „Deshalb wird das geförderte Wohnen auch für eine Kleinstadt wie Baiersdorf zu einem wichtigen Instrument“, erläutert Simon Hübner, Vorstand der GBI Holding AG „Nur so gibt es in Städten der wachsenden Metropolregion Nürnberg-Erlangen ein ausreichendes Angebot an günstigem Wohnraum.“

Eva Ehrhardt-Odörfer, zweite Bürgermeisterin von Baiersdorf, bezeichnete im Rahmen des Richtfestes das Projekt als wichtigen Beitrag für die Attraktivität der Stadt: „Wenn wir mit solchen Bauvorhaben mehr bezahlbaren Wohnraum ermöglichen, schaffen wir eine lebenswerte Stadt. Nach diesem Vorbild werden weitere Immobilienprojekte entstehen“, kündigt Ehrhardt-Odörfer an.

Geplant wurden die Immobilien durch das Nürnberger Architekturbüro „2-bs Architekten“. Deren geschäftsführender Gesellschafter Martin Schinner freut sich, dass der geförderte Wohnungsbau in immer höherer Qualität geplant und verwirklicht wird: „Von den Wintergarten in Südlage, die alle Einheiten in diesem Baiersdorfer Bauvorhaben bekommen, über die bodentiefen Fenster bis hin zur hochwertigen Technik gibt es keine Qualitätsunterschiede zum klassischen Wohnen.“ Und die Immobilien entstehen an bevorzugten Standorten. In Baiersdorf sind die Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, ebenso das Stadtzentrum. Die Bushaltestelle direkt am Kreisverkehr, südlich des GBI-Bauvorhabens, ermöglicht den zukünftigen Mietern eine gute öffentliche Anbindung. Wen es in die Franken-Metropolen Nürnberg und Erlangen zieht – sei es beruflich oder in der Freizeit – ist zur S-Bahn mit den dortigen Direktverbindungen nur drei Minuten zu Fuß unterwegs.

Die GBI Unternehmensgruppe als Projektentwickler gehört zur gemeinnützigen Moses Mendelssohn Stiftung, welche die europäisch-jüdische Verständigung durch Veranstaltungen und Projekte fördert. „Ein Grundgedanke der Stiftung ist, durch Investments für den Satzungszweck auch etwas Sinnvolles und Nachhaltiges für die Allgemeinheit zu tun“, so Simon Hübner: „Die Schaffung günstigen Wohnraums ist dabei ein wesentlicher Beitrag.“ Etwa die Hälfte der Haushalte in Bayern hat inzwischen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein. Projektleiter Halil Akkaymak ergänzt: „Dank unterschiedlicher Wohnungstypen wird es in Baiersdorf ein lebendiges Quartier und eine gute Mischung zwischen Jung und Alt, Singles und Familien geben“. Besonders auf Familien zugeschnitten ist der Spielplatz, der direkt an der Wohnanlage entsteht, ebenso die Fahrrad- und Kinderwagenabstellmöglichkeiten im Kellergeschoss. Wichtig für Senioren ist die Barrierefreiheit aller Wohneinheiten. Dazu gehört der Bau von ebenerdigen Duschen, Aufzügen und großzügigen Fluren. Stolperfallen werden vermieden. Da der GBI der Nachhaltigkeitsaspekt ebenfalls sehr wichtig ist, wird das Bauvorhaben im Energieeffizienzstandard KfW 55 umgesetzt.

Das nachhaltige Immobilienprojekt in Baiersdorf unterstützt auch die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG – eine Zweigniederlassung der erst kürzlich durch den Zusammenschluss von drei regionalen Genossenschaftsbanken neu entstandenen VR Bank Metropolregion Nürnberg eG. „Im Sinne unserer Mitglieder sind wir immer wieder auf der Suche nach ökologisch effizienten, nachhaltigen Anlagen mit gesellschaftlichem Nutzen, idealerweise in der Region. Diese Bedingungen erfüllen die geförderten Wohnungen in Baiersdorf ohne Abstriche“, sagt Heinz Tilgner, Generalbevollmächtigter der VR Bank. Vorstandsmitglied Hans-Peter Lechner ergänzt: „Und dass sich sogar eine unserer Filialen unweit der Immobilie befindet, macht den Standort dann perfekt.“