Presse
21.10.2021

In Bayreuth startet Projektentwickler GBI mit dem Richtfest die letzte Bauphase für 116 geförderte Wohnungen

Fertigstellung bis Ende 2022 / Bürgermeister Thomas Ebersberger begrüßt die Quartiersentwicklung im innerstädtischen Bereich / Mieter zahlen bei einer Förderung durch den Freistaat Bayern nur 5,20 bis 7,20 Euro pro Quadratmeter


Bayreuth/Erlangen, 21. Oktober 2021 -  In Bayreuth hat in der Pottensteinerstraße 8 a-d die finale Phase für den Bau von 116 geförderten Wohnungen begonnen. Als Entwickler der vier gleichgroßen Häuser mit jeweils 29 Einheiten feierte die GBI Unternehmensgruppe direkt am Röhrensee das Richtfest – gemeinsam mit Vertretern der Stadt, der Handwerksbetriebe und des Generalunternehmers, der ebenfalls in Bayreuth ansässigen Bauunternehmen W. Markgraf GmbH & Co KG. Zu den Immobilien gehört außerdem eine große, gemeinsame Tiefgarage mit 71 Plätzen, insgesamt werden 87 Stellmöglichkeiten geschaffen. Seine Vorfreude auf die Ende 2022 anvisierte Fertigstellung betonte im Rahmen des Richtfestes Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger: „Unsere Stadt braucht solche zusätzlichen Wohnangebote zu günstigen Preisen. Das ist wichtig in einer Stadt wie Bayreuth, die nicht nur kulturell, sondern auch wirtschaftlich große Anziehungskraft hat.“

Die Wohnungen an der Pottensteiner Straße sind vorgesehen für die Förderung aus dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm. Durch diese werden aktuell je nach Einkommen der Haushalte Kaltmieten zwischen 5,20 und 7,20 Euro pro Quadratmeter möglich. „So können wir denjenigen helfen, die ansonsten am Wohnungsmarkt geringere Chancen haben“, kündigt Ebersberger an: „Ganz wichtig sind solche Quartiersentwicklungen im innerstädtischen Bereich wie hier am Röhrensee. Das ist für die Menschen in Bayreuth attraktiver als ein neues Baugebiet auf der grünen Wiese.“

Für Simon Hübner, Vorstand der GBI Holding AG, ist ein weiterer Aspekt wichtig: „Die unterschiedlichen Wohnungsgrößen mit zwei bis fünf Zimmern und 41 bis 112 Quadratmetern sorgen für ein lebendiges Quartier. Hier können sowohl Familien als auch Paare und Alleinstehende einziehen.“ Da mehr als die Hälfte der Haushalte in Bayern Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein hat, sind die Voraussetzungen für eine gute Mischung aller Generationen und vieler gesellschaftlichen Gruppen sehr gut. „Ein ausreichendes Angebot an erschwinglichem Wohnraum hat zudem wirtschaftliche Bedeutung. Denn es hilft, qualifizierte Arbeitskräfte für diese Region zu gewinnen“, betont Hübner: „Gerade für junge Leute, die zu einer der vielen hier ansässigen Technologiefirmen oder Start-ups wechseln könnten, sind solche Bauvorhaben interessant.“  

Die Lage der neuen Wohnungen auf der zuvor die Firmengebäude einer ehemaligen Heizungs- und Lüftungsbaufirma standen, ist attraktiv, direkt am Röhrensee mit Tierpark und Spielplatz. „Hier hat man die Naherholung quasi direkt vor der Haustür. Das ist vor allem für Familien wichtig“, lobt GBI-Projektleiter Halil Akkaymak die Lage. Zwischen den vier Häusern entstehen dank luftiger Bebauung mehrere Grünflächen-Bereiche: „Das macht das Quartier lebenswert, ebenso die gute Infrastruktur mit Einzelhandelsgeschäften, Restaurants und Apotheken und der gut erreichbaren Innenstadt.“ Diese Mischung ist dank der Deklaration des Viertels als ´Urbanes Gebiet` möglich. Akkaymak: „So können Wohnen und Gewerbe dort nebeneinander stattfinden und machen das gerade für Eigentümer kleiner Unternehmen attraktiv, hier auch zu wohnen.“ Diese Klassifizierung des Baugebiets ermöglicht der Diakoneo – einem kirchlichen, diakonischen Unternehmen aus Süddeutschland – auch die Errichtung einer sozialen Einrichtung in der Nachbarschaft.  

Für das Bauunternehmen W. Markgraf GmbH & Co KG bezeichnete Andreas Drösch, Geschäftsbereichsleiter Hochbau Bayreuth, den geförderten Wohnungsbau als immer bedeutenderes Betätigungsfeld. „Der soziale Effekt der Bauvorhaben ist für uns ein zentrales Thema bei der Planung, weil das auch dem Zweck der Stiftung entspricht, die unser Unternehmen inzwischen in der vierten Generation trägt.“ Für die Rainer Markgraf Stiftung – benannt nach dem langjährigen Firmeninhaber – ist neben dem langfristigen Erhalt der Bauunternehmung die Förderung einer leistungsstarken Jugend in der Region das besondere Ziel. Drösch: „Mit einem solchen Bauvorhaben wie hier werden die jungen Leute im Oberfränkischen gehalten. Deshalb arbeiten wir bei diesem Projekt ganz besonders gerne als Generalunternehmer mit.“

Auch die Muttergesellschaft des Immobilienentwickler GBI ist eine Stiftung, die gemeinnützige Moses Mendelssohn Stiftung. Diese fördert die europäisch-jüdische Verständigung durch Veranstaltungen und Projekte. „Durch diese Struktur haben wir stets das Ziel, durch Investments auch etwas Sinnvolles und Nachhaltiges für die Allgemeinheit zu schaffen. Dazu gehört in der aktuellen Situation zweifellos die Schaffung bezahlbaren Wohnraums“, erläutert GBI-Vorstand Hübner.