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25.03.2020

Neue Netflix-Serie „Unorthodox“ wurde im Berliner SMARTments student gedreht

Start am 26. März / Handlung basiert auf dem autobiographischen Bestseller von Deborah Feldman / Geschichte einer zwangsverheirateten Jüdin, die von New York nach Berlin flüchtet / Moses Mendelssohn Stiftung als Muttergesellschaft der SMARTments student-Reihe fördert europäisch-jüdische Projekte


Berlin/New York, 25. März 2020 – Das Berliner SMARTments student in der Kaiserin-Augusta-Allee 4 gehört zu den zentralen Drehorten der am 26. März bei Netflix startenden vierteiligen Fernsehserie „Unorthodox“. Die Produktion basiert auf dem autobiographischen Bestseller-Roman von Deborah Feldman. In dem Buch beschreibt Feldman, wie sie als Mitglied der chassidischen Satmar-Gemeinde in Brooklyn, New York, in der die weltweit strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe herrschen, zwangsverheiratet wird und daraufhin aus der Gemeinschaft ausbricht.

Die Netflix-Serie – in der die Hauptdarstellerin Esty (Kurzform von Esther) heißt – erzählt, wie die junge Frau ungeheure Kraft aufwenden muss, um ihren eigenen Weg zu gehen, der sie nach Berlin führt. Drehort der Wohnung, in der Esty (Hauptrolle Shira Haas) nach ihrer Ankunft in Deutschland unterkommt, ist das David Friedländer Haus, ein Wohnheim der Marke SMARTments student. Die Immobilie gehört zu einer Serie von bisher 17 Apartmenthäusern für Studierende und Auszubildende des Projektentwicklers GBI Wohnungsbau. Mehr als 2.500 junge Menschen wohnen in diesen Häusern. „Für diesen wichtigen Teil der TV-Serie war das SMARTments-Wohnheim die ideale Location. Es hatte nicht nur die passende Ausstattung, sondern mit dem Blick auf die Spree auch eine ideale und attraktive Lage“, erläuterten die Location Scouts von Netflix die Entscheidung für den besonderen Drehort.

Im David Friedländer Haus in der Berliner Kaiserin-Augusta-Allee wohnen seit 2018 insgesamt 296 Studierende und Auszubildende, alle in Einzel-Apartments von durchschnittlich 20 Quadratmetern Größe. SMARTments student sind stets komplett eingerichtet, so dass Studierende auch in der Kaiserin-Augusta-Allee zum Semesterstart nur ihren Koffer mitbringen müssen. „Einziehen und losleben“ heißt demnach auch das Motto der SMARTments student. Und zwar an Standorten imganzen Land sowie in Österreich. Neben Berlin gibt es auch Häuser in anderen Metropolen wie Hamburg, Frankfurt, Köln oder sogar Wien, ebenso wie in typischen Universitätsstädten wie Darmstadt, Mainz, Erlangen, Würzburg oder Graz.

„Für uns ist es eine große Ehre, dass wir zu einer so eindrucksvollen Serie einen so bedeutenden Drehort beisteuern konnten“, sagt Christoph Reinhardt, Head of SMARTments student bei der FDS gemeinnützige Stiftung, die den Betrieb der Häuser übernimmt und wie die GBI Wohnungsbau zum Verbund der Moses Mendelssohn Stiftung gehört. Letztere hat selbst eine besondere Beziehung zu jüdischen Themen und widmet sich Projekten zur Erinnerung der vielfältigen europäisch-jüdischen Geschichte und Kultur, etwa mit einer Wanderausstellung über deutschsprachige Literatur in Jiddischer Sprache („…a theyl fun jener kraft“ – Jiddische Übersetzungen deutschsprachiger Klassiker in der Zwischenkriegszeit). Die Jiddische Sprache spielt auch in der Netflix-Serie „Unorthodox“ eine wichtige Rolle. Die Dialoge innerhalb der ultraorthodoxen Gemeinde, vor allem die Szenen in New York, wurden auf Jiddisch gedreht und werden mit Untertiteln gezeigt. „Für uns ist das gerade angesichts unserer Ausstellung ein interessanter Beleg, dass sich auch die Kunst- und Filmwelt mit der historischen Sprache des Judentums beschäftigt“, sagt Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Vorstand der Moses Mendelssohn Stiftung.

Jedes SMARTments student trägt den Namen einer verdienten Persönlichkeit aus der deutsch-jüdischen Geschichte, die aufgrund ihrer Biographie mit der Stadt verbunden ist. David Friedländer, nach dem das Haus in der Kaiserin-Augusta-Allee benannt ist, war ein deutsch-jüdischer Seidenfabrikant, der sich für die Emanzipation der Juden einsetzte. Nach dem Tod von Moses Mendelssohn im Jahr 1786 war David Friedländer der entscheidende Organisator und Autor der jüdischen Aufklärungsbewegung in Berlin.